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Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur für wbg Nürnberg

Der Ferienausschuss des Stadtrats zu Nürnberg bestätigte am 3. März 2021 die Entscheidung der Jury vom 3. Februar 2021. Damit geht der „Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur“ 2020 an die wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen.

Die Jury unter Vorsitz von Oberbürgermeister Marcus König begründet ihre Entscheidung folgendermaßen: „Die wbg Nürnberg GmbH überzeugt als ein Unternehmen, das die Kriterien des ‚Nürnberger Preises für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur‘ in vielerlei Hinsicht erfüllt: Als das kommunal verbundenes Immobilienunternehmen erfüllt sie nicht nur einen wichtigen sozialpolitischen Auftrag, sie nimmt das elementare Menschenrecht auf Wohnen zur Leitlinie ihres Handelns. Das zeigt sich in einem umfassenden, weit über das normale Agieren eines sozialen Wohnungsbauunternehmens hinausgehenden Engagement.“

Das Unternehmen gehörte im Jahr 2010 zu den Erstunterzeichnern der „Leitlinien und  Verhaltenscodizes zur Vermietung und zum Verkauf von Wohnraum“, mit denen es sich zu einem diskriminierungsfreien Umgang mit Kunden und Bewohnern verpflichtet. Die Grundlage zum Umgang mit den Geschäftspartnern und den Mitarbeitenden ist das Unternehmensleitbild mit dem  Managementverständnis und dem Verhaltenscodex mit einer hohen Werteorientierung; sie sind von Transparenz und Fairness geprägt: Der Ausdifferenzierung und Pluralisierung der kommunalen Gesellschaft wurden mit einer Vermietungsplattform in 13 verschiedenen Sprachen Rechnung getragen.
Eine weitere Antwort auf neue Lebenskonzepte war die Entwicklung von innovativen, generationenübergreifenden und inklusiven Wohnformen. Als Mitglied im Nürnberger „Bündnis für Familie“ gehört die Schaffung von Rahmenbedingungen für kinder- und familienfreundliches Wohnen zu den Kernaufgaben.

Wirtschaftliches Handeln mit einem sozialpolitischen Auftrag zu vereinbaren und zugleich Verantwortung für Nachhaltigkeit und Ökologie zu übernehmen, sind Aufgaben, die für die Menschen in Nürnberg erfolgreich umgesetzt werden.

Dazu gehört auch ein gesellschaftspolitisches Engagement. Weit hinausgehend über die grundsätzliche Verantwortung, die sich aus ihrem Gesellschaftsvertrag ergibt, engagiert sich das Unternehmen für Demokratie und gegen menschenfeindliche Haltungen, zum Beispiel durch die aktive Mitarbeit in der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ und als Gründungsmitglied des Bündnisses gegen Trans- und Homophobie.

Seit 20 Jahren unterstützt die wbg 2000 Stiftung Projekte zur kulturellen Bildung und Teilhabe, vor allem von Kindern und Jugendlichen. Dazu kommt ein großzügiges Sponsoring zahlreicher kultureller Veranstaltungen wie des deutsch-türkischen Filmfestivals und des Christopher-Street-Days. Außerdem unterstützt das Unternehmen die Menschen-rechtsaktivitäten der Stadt Nürnberg unter anderem durch die mietfreie Bereitstellung einer Wohnung im Rahmen des Programms „Writers in Exile“ des deutschen PEN-Zentrums.

„Damit ist die wbg Nürnberg GmbH Nürnberg ein echtes Vorbild in der Unternehmenslandschaft unserer Stadt betont Oberbürgermeister Marcus König im Rahmen der Preisverleihung“.
„Wir freuen uns sehr, dass das langjährige Engagement unseres Unternehmens und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit diesem Preis gewürdigt wird. Damit ist aber auch ein hoher Anspruch verbunden, den wir auch in Zukunft erfüllen wollen. Dies wird keine leichte Aufgabe sein, wir nehmen die Herausforderung jedoch gerne an und werden auch weiterhin unser Bestes geben“, erklären die beiden Geschäftsführer Ralf Schekira und Frank Thyroff bei der Entgegennahme des Preises.

Preisverleihung mit Abstand: wbg-Geschäftsführer Frank Thyroff, Oberbürgermeister Marcus König, Martina Mittenhuber, Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg und wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira (v.l.n.r.).

Der Preis mit Urkunde und Blumenstrauß.

Ansprachen während der Preisverleihung: wbg-Geschäftsführer Frank Thyroff, Oberbürgermeister Marcus König, wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira und Martina Mittenhuber, Leiterin des Nürnberger Menschenrechtsbüros (v.l.n.r.)

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