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Hausordnung für Mieter der wbg Nürnberg

Regeln für eine gute Nachbarschaft

Hausordnung

Haus und Wohnung bilden das Lebenszentrum des Mieters und seiner Familie. Zum Schutze des individuellen Bereichs, zur Abgrenzung der Interessen der Mieter untereinander und gegenüber der Vermieterin, zur Regelung des Gebrauchs der gemeinschaftlich zu nutzenden Gebäudeteile und Anlagen soll diese Hausordnung dienen. Sie ist wesentlicher Bestandteil des Einzelmietvertrages.

Ruhe im Haus
Zu jeder Tageszeit sind über das normale Maß hinausgehende Geräusche, welche die Ruhe der Mitbewohner beeinträchtigen können, zu vermeiden.
Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten sind zu den Zeiten der Verordnung der Stadt Nürnberg, Haus- und Gartenarbeitsverordnung vom 29.09.1995, montags bis freitags von 8-12 Uhr und 15-19 Uhr, samstags von 8-12 Uhr und 14-16 Uhr, zügig auszuführen. Außer der Mittagsruhezeit von 12-15 Uhr gibt es eine weitere besondere Ruhezeit von 22-7 Uhr. Das Abspielen und Abhören von Rundfunkgeräten und Tonträgern jeder Art sowie das Hausmusizieren ist stets auf die Wohnung und auf Zimmerlautstärke zu beschränken. Auch auf den Zugängen zum Grundstück, äußeren Anlagen, Fluren und im Treppenhaus ist jegliche Lärmverursachung zu vermeiden. Zum Teppichklopfen sind ausschließlich die dafür bestimmten Vorrichtungen zu benutzen. Entstauben und Klopfen auf Balkonen, Loggien, Laubengängen und aus den Fenstern ist untersagt.

Kinder
Kinder gehören zum Leben und sind unsere Zukunft. Kinderspiel gehört zu den normalen Lebensumständen und ist grundsätzlich zu tolerieren.
Kinder müssen spielen, und deshalb erlauben wir das Ballspielen mit Weichbällen. Kinder und ihre Freunde dürfen Wohnung, Hof-, Wiesen- und andere Freiflächen zum Spielen nutzen. Sandkästen und Spielplätze sind für Kinder da. Sie sollen sauber gehalten werden.
Dennoch sind Eltern verantwortlich für ihre Kinder und müssen positiv auf sie einwirken. Hierzu gehört die Rücksichtnahme auf andere Menschen und das Eigentum Dritter.

Pflege und Sauberkeit

Dem Mieter obliegt die Sauberhaltung der Wohnung und deren sachgemäße Pflege. Zu jeder Jahreszeit ist ausreichend zu lüften. Toiletten und Abflussbecken dienen ebensowenig wie Dach- oder Regenrinnen der Aufnahme von Haus- und Küchenabfällen, Schmutz, sperrigen Gegenständen und schwer löslichen oder zähflüssigen Substanzen.

Waschküche und Trockenräume
Waschküche und Trockenräume, soweit vorhanden, stehen entsprechend der Einteilung durch die Vermieterin zur Benutzung zur Verfügung. Auf Balkonen darf die Wäsche nur bis zur Höhe der Balkonbrüstung innerhalb des Balkons getrocknet werden.

Das Füttern von Tauben von der Wohnung aus oder innerhalb der Wohnanlage ist untersagt. Die Tierhaltung - ausgenommen Kleintiere - bedarf der vorherigen Zustimmung der Vermieterin.

Abfall und Unrat dürfen nur in den dafür vorgesehenen Müllbehältern getrennt gesammelt werden.

Sperriger Abfall, Kartons usw. dürfen nur zerkleinert in die entsprechenden Müllbehälter eingebracht werden. Bitte achten Sie darauf, dass kein Abfall oder Unrat im Haus, auf den Zugangswegen oder dem Standplatz der Müllbehälter verschüttet und abgelagert wird.

Die nachfolgenden Bestimmungen der Hausordnung bezüglich der Verpflichtung zur Durchführung der Hausreinigung und der Schnee- und Eisbeseitigung gelten für den Fall, dass keine Firma durch die Vermieterin für die Durchführung der Arbeiten beauftragt wurde.

Die Sauberhaltung und Pflege des Treppenhauses (einschließlich der dazugehörenden Flure) obliegt allen Mietern. Im Einzelnen sind jeden Freitag oder Samstag zu reinigen (so genannte Kleine Hausordnung):

a) In Anwesen mit Kellertüre oberhalb der Kellertreppe:

aa) von den Mietern des Erdgeschosses:
die Haustreppe, der Hauseingang nebst Oberlicht, die Hofausgangstüre samt Trittstufen, der Kellerabschluss mit Türe, die Treppen und der Flur Ihres Geschosses, der Kellerabschluss mit Türe sowie, falls vorhanden, die dazugehörige Aufzugstüre.

ab) von den Mietern der Stockwerke:
der jeweilige Treppenanteil samt dem Vorplatz, die dazugehörigen Fenster sowie, falls vorhanden, die dazugehörige Aufzugstüre.

b) In Anwesen mit Kellertüre unterhalb der Kellertreppe:

ba) von den Mietern des Erdgeschosses:
die Haustreppe, der Hauseingang nebst Oberlicht, die Kellertreppe nebst Kellergangtüre sowie, falls vorhanden, die dazugehörige Aufzugstüre.

bb) von den Mietern der Stockwerke:
der jeweilige Treppenanteil samt dem Vorplatz, die dazugehörigen Fenster sowie, falls vorhanden, die dazugehörige Aufzugstüre. Wohnen in einem Geschoss mehrere Mieter, so müssen sie die Reinigungsarbeiten im wöchentlichen Wechsel ausführen.

Die Reinigung und Pflege der Kellertreppen, Kellerdurchgänge, Bodentreppen, des Bodens, Fahrstuhls und sonstiger zur gemeinsamen Benutzung bestimmter Hausteile sowie das Kehren des Gehweges vor dem Haus und des Hofraumes erfolgt im allwöchentlichen Wechsel (so genannte Große Hausordnung). Soweit nur einzelne Parteien solche Gebäudeteile benutzen, werden nur diese von vorstehender Verpflichtung betroffen.

Alle Mieter haben den Zugang zum Haus, die Haustreppe und den Hauseingang von Schnee und Eis freizuhalten, sofern die Vermieterin keinen Dritten damit beauftragt. Alle Mieter sind gehalten, für die Sauberkeit des Hauses und der Umgebung Sorge zu tragen.
Die Hausordnungstafel muss jeden Samstag bis spätestens 18.00 Uhr von derjenigen Mietpartei, die letztmals die Hausordnung zu verrichten hatte, der nachfolgenden Mietpartei übergeben werden.

Im Unterlassungsfall hat die Mietpartei, der die Übergabepflicht oblag, auf Verlangen der Vermieterin die Hausordnung zu wiederholen. Im Fall des vorzeitigen Auszuges haftet der betreffende Mieter für die Verrichtung der Hausordnung bis zur Beendigung des Mietverhältnisses.

Für die Reinigungsarbeiten in Anwesen von besonderer baulicher Beschaffenheit, z. B. Laubenganganwesen und Hochhäuser, bestehen für die vorgenannten Hausordnungen Sonderregelungen.

Außenanlagen

In den Außenanlagen dürfen keine Ablagerungen erfolgen. Das Abstellen von Fahrzeugen auf dem Hof, den Gehwegen und Grünflächen ist nicht erlaubt. Kraftfahrzeuge dürfen innerhalb der Wohnanlagen nicht gewaschen werden. Ölwechsel und Reparaturen an Fahrzeugen sind nicht gestattet. Firmentafeln, Reklameschilder und ähnliche Schilder, ferner Außen- und Dachantennen sowie Satellitenschüsseln dürfen ohne vorherige Zustimmung der Vermieterin nicht angebracht bzw. aufgestellt werden.

Schadens- und Unfallverhütung
Boden und Keller dürfen nur mit verschlossenem Licht betreten werden. Das Rauchen ist dort untersagt. Brennmaterial muss sachgemäß gelagert werden. Die Lagerung von Heizöl bedarf der schriftlichen Zustimmung der Vermieterin. Auf dem gemeinsamen Trockenboden dürfen keine Gegenstände abgestellt werden.

Bei Frost sind die zur Wohnung gehörenden gefährdeten
Leitungen und Installationen durch geeignete Maßnahmen zu schützen. Heizkörper dürfen während der kalten Jahreszeit auch bei längerer Abwesenheit des Mieters nicht voll abgeschaltet werden.

Bei drohendem Unwetter sind alle Fenster des Hauses und seiner Anlagen geschlossen zu halten. Blumenbretter und Blumenkästen an Fenstern, Loggien und Balkonen müssen sachgemäß und sicher angebracht werden. Beim Gießen der Pflanzen auf Balkonen ist darauf zu achten, dass keine Beschädigungen an der Hauswand entstehen und das Gießwasser nicht auf Fenster und Balkone von Mitbewohnern bzw. auf Passanten tropft.

Schäden und Mängel in der Wohnung bzw. im Haus müssen der Vermieterin sofort gemeldet werden. Treten an Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom und Heizung) Schäden oder Störungen auf, so sind hiervon neben der Vermieterin auch die Störungsstellen der N-ERGIE sofort zu benachrichtigen.

Hunde sind innerhalb des Gebäudes und der Wohnanlage an der Leine zu führen und von Spielplätzen und Grünanlagen fernzuhalten.

Verunreinigungen sind sofort zu beseitigen bzw. die Beseitigung ist zu veranlassen. Haustüren sind geschlossen zu halten und nicht abzusperren. Bei längerer Abwesenheit des Mieters soll dieser einer Person seines Vertrauens die Wohnungsschlüssel hinterlassen und dem Mitarbeiter derVermieterin hiervon Kenntnis geben. 

Er kann die Schlüssel auch dem Mitarbeiter der Vermieterin übergeben. Haus- und Wohnungsschlüssel dürfen grundsätzlich nicht an außerhalb des Hauses Wohnende abgegeben werden. Der Verlust der Schlüssel ist der Vermieterin zu melden. Beim Auszug sind der Vermieterin sämtliche Schlüssel zu übergeben. Im Versäumnisfall ist die Vermieterin berechtigt, auf Kosten des Mieters Haus- und Wohnungstürschlösser austauschen und die dazugehörigen Schlüssel anfertigen zu lassen.

Gemeinschaftseinrichtungen/-räume
Für die Sauberhaltung und Pflege müssen alle Mieter Sorge tragen. In Gemeinschaftsräumen sowie auf Treppen und Fluren dürfen Gegenstände, insbesondere Fahrräder und Mopeds, nicht abgestellt werden; Kinderwagen und Rollstühle nur so, dass eine Behinderung der Hausbewohner ausgeschlossen ist. Soweit besondere Benutzungsordnungen bestehen, sind diese zu beachten.

Beauftragte der Vermieterin
Die Mitarbeiter der Vermieterin handeln im Rahmen der zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehörigen Aufgaben für die Vermieterin. Zu diesem Zweck verfügen die Mitarbeiter der Vermieterin über einen Dienstausweis. Ehrenamtlich tätige Hausobleute handeln ebenfalls im Rahmen der zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehörenden
Aufgaben für die Vermieterin.

Sofern alle Beteiligten auf die Einhaltung der Hausordnung achten, wird sie zum Bestehen einer gut funktionierenden Hausgemeinschaft beitragen.

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