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12 500 Euro für Website „Stolpersteine in Nürnberg“

Die Organe der wbg 2000 Stiftung haben 12 500 Euro für die Erstellung der Website „Stolpersteine
in Nürnberg“ bewilligt. Die Homepage wurde vom Verein Geschichte für Alle e.V. konzipiert und
erstellt.

Die Stolpersteine gehen auf den Künstler und Bildhauer Gunter Demnig zurück. Sie erlauben
individuelles Erinnern am letzten freigewählten Wohnort einer Person, die Opfer des
nationalsozialistischen Regimes wurde. Seit 22. Mai 2004 werden in Nürnberg Stolpersteine verlegt;
2017 erstmals auch Stolpersteine für homosexuelle Männer. Der damalige Oberbürgermeister Ulrich
Maly übernahm aus diesem Anlass auch die Schirmherrschaft über die Stolpersteine in Nürnberg.
Bis heute wurden im Nürnberger Stadtgebiet 112 Stolpersteine für ehemalige jüdische und
homosexuelle Menschen installiert.

Der Verein Geschichte für Alle e. V. übernahm 2018 die Aufgabe, sich in Nürnberg im Sinne der
zwischenzeitlich gegründeten Stiftung Stolpersteine für den weiteren Ausbau einzusetzen. Die neue
Website soll darüber informieren, für welche Personen bereits Steine verlegt wurden, wo sie sich
befinden, und auch die Erinnerung an die Menschen pflegen.

Die Zuwendung übergab wbg-Pressesprecher Dieter Barth als Mitglied des Stiftungsbeirates. „Ich
freue mich sehr über das Engagement von Geschichte für Alle e. V. Es trägt dazu bei, dass die
Grausamkeiten der Nazis, vor allem aber die betroffenen Menschen, nicht vergessen werden.
Besonders in der heutigen Zeit ist es wichtig, sich zu erinnern und wachsam zu bleiben“, stellt Barth
anlässlich der Zuwendungsübergabe fest.

Anträge auf Unterstützung können an die

wbg 2000 Stiftung
Glogauer Straße 70
90473 Nürnberg


gerichtet werden.

Informationen und Antragsformulare gibt es im Internet unter
www.wbg2000stiftung.de.

Pascal Metzger, Betreuer des Projektes "Stolpersteine Nürnberg“, (links), und Bernd Windsheimer, Geschäftsführer von Geschichte für Alle e. V., (rechts), nehmen aus der Hand von Dieter Barth die Zuwendung der wbg 2000 Stiftung entgegen. Foto: Axel Rieger, wbg Nürnberg

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