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Wirtschaftschule und wbg Nürnberg bekommen Preis

Langweilige Stadtrundfahrten waren gestern: Für den unternehmungslustigen Hotelgast des Jahres 2020 haben Jugendliche der staatlichen Fachoberschule Friedberg die innovative Alternative City Trekking entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Schnitzeljagd der Zukunft, die interaktiv und auf die individuellen Vorlieben jedes Gastes zugeschnitten ist. Für diese und weitere zukunftsweisende Ideen haben die Jugendlichen heute bei der ersten regionalen Prämierungsveranstaltung der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft in Bayern den ersten Preis erhalten.

Kai Panholzer, Regional Managing Director Wrigley Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, überreichte den stolzen Schülerinnen und Schülern eine Gewinnerurkunde und einen Scheck über 2.000 Euro für gemeinsame Schulprojekte. "Innovation ist für Wrigley seit der Gründung des Unternehmens vor über 100 Jahren ein zentrales Thema und eng mit unser Erfolgsgeschichte verbunden", so Kai Panholzer. "Wir freuen uns, als bundesweiter Partner und Regionalsponsor von Jugend denkt Zukunft dazu beitragen zu können, dass jungen Menschen in Bayern und in ganz Deutschland eine Plattform für die Entwicklung innovativer Ideen für die Welt von morgen geboten wird. Diese Ideen und die damit verbundene Innovationskraft der nächsten Generation wollen wir mit dieser Prämierungsveranstaltung gemeinsam feiern."

In Bayern haben bereits 30 Jugend denkt Zukunft-Innovationsspiele mit rund 800 Schülerinnen und Schülern stattgefunden. Eine hochkarätige Jury hat die fünf besten Innovationen ausgewählt. Punktgleich und deshalb auf zwei zweiten Plätzen (jeweils 1.500 Euro) sind das Leibnitz-Gymnasium Altdorf und das Münchner Adolf-Weber-Gymnasium. Der vierte Preis (750 Euro) ging an die Städtische Wirtschaftsschule Nürnberg, über den fünften Preis (500 Euro) freuten sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ottobrunn.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft waren bei der Veranstaltung im Münchner "8seasons" dabei, die von Nina Eichinger und Jörg Knör moderiert wurde. Die Entertainer John Friedmann und Florian Simbek (alias Erkan & Stefan) haben gemeinsam mit den nominierten Jugendlichen den geladenen Gästen die Innovationen in einer Schülerausstellung näher gebracht. Zum Beispiel den treppensteigenden Rollstuhl oder das spezielle Sensorsystem für den Schienenverkehr, das Gleise auf mögliche Hindernisse überprüft, sie reinigt und so Sicherheit und Pünktlichkeit der Züge erhöht. Oder Aqua Home, ein Gebäude, dessen Außenmauern vollständig aus wassergefüllten Glasfronten bestehen: Im Sommer sorgen sie für angenehm kühles Raumklima, im Winter erwärmen sie die Luft – und dienen so als natürliche und ressourcenschonende Klimaanlage.

Staatsministerin Dr. Beate Merk lobte die Innovationskraft der Jugendlichen. "Jugend denkt Zukunft fördert Kreativität,  Souveränität und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, ermutigt sie und stärkt ihr Potenzial", so die Staatsministerin in ihrem Grußwort. "Das hilft ihnen nicht nur bei ihrer Ausbildung: Auch im täglichen Leben trägt ein starkes Selbstbewusstsein dazu bei, den Herausforderungen des Lebens mutig zu begegnen und sich selbst zu schützen."

Weitere Informationen zu Jugend denkt Zukunft:
Pressestelle Jugend denkt Zukunft
c/o IFOK GmbH
Mareike Rückziegel
Telefon: 0 62 51/84 16-35
E-Mail: mareike.rueckziegel@ifok.de
www.jugend-denkt-zukunft.de

Von 30 Projekten haben sich 19 um die Teilnahme an der Landesprämierung beworben. Von diesen 19 kam die Wirtschaftsschule Nürnberg zusammen mit der wbg Nürnberg auf den 4. Platz. Die Schule erhielt neben einer Urkunde einen Scheck über 750,- €, den der projektbegleitende Studienrat Axel Wiedner (3.v.l.) mit einer Schülergruppe entgegennahm. Die Urkunde für die wbg wurde von Pressesprecher Dieter Barth (rechts) am Freitagabend in München entgegengenommen.
 
Laudatio

4. Preis: Städtische Wirtschaftsschule Nürnberg / wbg Nürnberg Gruppe
Laudator: Dr. Hermann Fußstetter, Vorstandsmitglied der Stiftung Bildungspakt Bayern

Die Jury vergibt einen Preis für folgende Ideen:

    * Madinger-Projekt – ein turmförmiges Gebäude mit Solarzellen an der gesamten Oberfläche, das sich in Richtung der Sonneneinstrahlung drehen lässt
    * Aqua Home – ein Gebäude mit Außenmauern aus wassergefüllten Glasfronten, die als natürliche Klimaanlagen dienen
    * Metropol City – Stadteile, die speziell den Ansprüchen von hochqualifizierten Arbeitnehmern aus dem Ausland Rechnung tragen

Die Jury sagt: Es ist die Originalität der Ideen, die diesen Wettbewerbsbeitrag einzigartig macht. Die drei Tochterfirmen präsentieren ungewöhnliche, innovative Konzepte für das Wohnen der Zukunft. Dabei bewahren sie stets einen engen Bezug zum Kerngeschäft ihres Patenunternehmens. Insbesondere die Konzepte von Metropol City und Madinger-Projekt zeigen, dass sich die Jugendlichen den Herausforderungen der Zukunft, wie Migration oder knappe Ressourcen, bewusst sind: Ein Gebäude, dessen Oberfläche aus Solarzellen besteht und das sich mit der Sonneneinstrahlung bewegt – das würde die natürliche Energiequelle Sonne optimal ausnutzen und unsere Ressourcen schonen. Und wie spannend ist die Idee eines Stadtteils, der speziell auf die Anforderungen hochqualifizierter Arbeitnehmer aus dem Ausland ausgerichtet ist – der Vision der Jugendlichen zufolge würde dieses "Zuhause in der Ferne" vor allem tolle Erholungsmöglichkeiten und eine ausgezeichnete Infrastruktur bieten. Die enorme Ideenvielfalt dieser bisher nur skizzierten Konzepte scheint nur darauf zu warten, konkretisiert und umgesetzt zu werden.

Der 4. Preis der ersten regionalen Prämierungsveranstaltung in Bayern geht an die Städtische Wirtschaftsschule Nürnberg und das Patenunternehmen, die wbg Nürnberg Gruppe.

Herzlichen Glückwunsch!

Wirtschaftschule und wbg Nürnberg bekommen Preis
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